Auch in diesem Jahr wird das "JOOLA-TEAM" Informationen, Persönliches und Hintergründe von der JEM in Prag liefern, die seit gestern in der O2-Arena stattfindet. Mit zum Team gehört in diesem Jahr auch Amelie Solja, die ihre persönlichen Erfahrungen der letzten Tage wiedergibt.
Hier der Bericht von Amelie Solja:
Am Mittwoch, den 9.7. bin ich am Nachmittag aus Las Vegas zurückgekommen, wo die US Open stattgefunden haben. Ich war natürlich sehr müde, da der Zeitunterschied neun Stunden beträgt. Gleichzeitig war ich aber auch sehr glücklich. Wann kann man denn schon einmal sagen, dass man die U21 der US Open gewonnen hat. Dieses war oder ist immer noch ein sehr schönes Gefühl für mich. Ein Gefühl, als ob man gerade das US Open Grand Slam Turnier im Tennis gewonnen hat.
Am gleichen Tag bin ich mit meinem Vater in der Nacht mit unserem Wohnmobil nach Prag zur JEM gefahren. Nach 6 Stunden Fahrt sind wir am frühen Donnerstag morgen an der O2 Arena angekommen. Leider gibt es die schönen Parkmöglichkeiten direkt vor der Halle nicht mehr, die es früher gab. Nun stehen wir weiter weg, was natürlich alles ein wenig erschwert. Ansonsten sind die Bedingungen super. Es wird in einer riesigen Multifunktionsarena mit über 10000 Sitzplätzen gespielt. Im Foyer erinnert mich die Arena etwas an einen Flughafen, da alles sehr weitläufig und gut beschildert ist. Auch gibt es Sicherheitskontrollen und das Gepäck wird durchleuchtet.
In der Halle wird an 28 JOOLA Wettkampftischen gespielt. In 2 kleinen Hallen kann an je 5 Tischen trainiert werden. Die Bedingungen sind richtig super, wie immer wenn JOOLA der Ausrüster ist.
Ich selber habe am Donnerstag noch 2 Stunden trainiert, was mir mit unterschiedlichen Partnern sehr viel Spaß gemacht hat.
Die deutschen Teams haben auch alle ordentlich trainiert und scheinen gut drauf zu sein.
Am Freitag war der erste Wettkampftag, an dem die ersten Gruppenspiele stattfanden. Ich denke, bei den Schülerinnen und Mädchen haben bisher alle mit guten Leistungen überzeugt. Einzige Ausnahme ist Anna Krieghoff, bei der die Spiele ziemlich knapp waren. Das hat aber nicht viel zu sagen, da es ja erst der Anfang des Turniers ist und da ist man oft noch ein wenig nervös und man kann schon mal ein paar Spiele brauchen, bis man seinen Rhythmus gefunden hat. Es kann auch sehr ungewohnt sein, wenn man in einer so riesigen Arena spielt. Wenn man am Anfang eines Turniers noch nicht die beste Form hat, muss das nicht schlimm sein, da man sich während des Turniers steigern kann.
Der Freitag wurde von (fast) allen deutschen Mannschaften souverän mit Siegen beendet. Eine Ausnahme waren die Schüler, die eine Niederlage einstecken mussten. Das sollte aber kein Beinbruch sein. Auch mit einer Niederlage in der Gruppenphase kann man ja noch den Titel holen. Für die Schüler ist das aber sicher sehr, sehr schwer.
Ich habe am Freitag auch 2 Stunden trainiert und bin noch etliche km in der grossen Runde durch die Stadt gejoggt.
Das soll es erst mal gewesen sein. Später hört Ihr sicher noch mal von mir.
Eure Amy

